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Parodontitis Glasperlen-Strahlverfahren | Spezialisierter Zahnarzt Hannover | Parodontose | Zahnfleischbehandlung | Parodontosebehandlung | Glasperlenstrahlverfahren

Parodontitis Glasperlen-Strahlverfahren | Spezialisierter Zahnarzt Hannover | Parodontose | Zahnfleischbehandlung | Parodontosebehandlung | Glasperlenstrahlverfahren

Das Glasperlen-Strahlverfahren ist ein neues und besonders sanftes Verfahren zur schonenden Zahnfleischbehandlung ohne die klassische, "aufschneidene" Chirurgie

 

 

PARODONTITIS 

 

(ZAHNFLEISCHBEHANDLUNG)   (PARODONTOSEBEHANDLUNG)

 

 

Das Glasperlen-Strahlverfahren

 

Das neue Glasperlen-Strahlverfahren für tiefe und/oder schwer zugängliche Zahnfleischtaschen

Das Glasperlenstrahlverfahren wurde erst vor wenigen Jahren von dem österreichischen Prof. Peter Kotschy aus Wien entwickelt. Es handelt sich um ein völlig neuartiges Verfahren, das sehr ungewöhnlich ist und bei den allermeisten Zahnärzten vollkommen unbekannt sein dürfte. Gerade deshalb passt es gut in unser Praxiskonzept. Denn bekanntermaßen setzen wir viele außergewöhnliche zahnmedizinische Verfahren ein, um all diejenigen Zähne doch noch zu erhalten, die andere schon längst aufgegeben und gezogen hätten.

Mit dem innovativen Glasperlenstrahlverfahren können die Zahnwurzeloberflächen von Parodontitis-Patienten unter dem Operationsmikroskop therapiert werden. Dabei wird eine besonders hohe Qualität der Wurzeloberflächenreinigung und zugleich Schonung erzielt, die bisher beispiellos ist. Die Zähne werden perfekt gesäubert und gleichzeitig entzündetes Zahnfleischtaschengewebe mikroinvasiv entfernt.

 

Die Funktionsweise des Glasperlenstrahlverfahrens

Beim Glasperlenstrahlverfahren verwendet man feinste Glasperlen, die einen Durchmesser von nur 90 µm besitzen. Diese werden unter dem Mikroskop mittels einer grazilen Druckluftdüse punktgenau auf die zu säubernden Wurzeloberflächen gestrahlt. Durch das anhaltende "Bombardement" mit Glassperlen lösen sich Zahnstein, Beläge und jahrelange bakterielle Ablagerungen. Sie werden immer dünner und dünner gestrahlt, bis die letzten Reste von selbst abfallen. Zurückbleibt dann eine bakterienfreie, glatte Wurzeloberfläche, an der das Zahnfleisch sofort regenerieren kann.

 

 

Das Glasperlenstrahlverfahren - die sanfte Zahnfleischbehandlung für tiefe Zahnfleischtaschen ohne das sonst immer übliche "Aufschneiden"

Beim Glasperlenstrahlverfahren kann man auf das sonst immer notwendige Aufschneiden des Zahnfleisches vollkommen verzichten. Trotzdem kann der Zahnarzt "unter Sicht" arbeiten. Dies ist gerade bei sehr tiefen Zahnfleischtaschen wichtig. Denn nur was man sieht, kann man auch behandeln. Der "Trick": Durch die verwendete Druckluft öffnen sich die Zahnfleischtaschen von selbst und können dann durch das Operationsmikroskop bis in die Tiefe begutachtet werden.

 

Da es keine chirurgischen Schnitte gibt, gibt es auch keine post-operativen Schmerzen. Manche Patienten merken nach der Behandlung ein leichtes Ziehen, viele Patienten merken aber gar nichts.

 

Schmerzfrei und schonend 

Das Glasperlenstrahlverfahren ist fast immer völlig schmerzfrei. Deshalb könnte man im Prinzip auf eine Betäubung verzichten. Trotzdem haben wir uns angewöhnt, diese Therapie unter Betäubung durchzuführen. Denn erstens gibt das dem Patienten ein sicheres Gefühl, dass die Behandlung auf jeden Fall schmerzfrei sein wird. Und zweitens leiden viele Patienten unter sensiblen Zahnhälsen, so dass allein schon der ständige Luftzug schmerzhaft sein könnte.

 

Das Glasperlen-Strahlverfahren in Kombination mit der "Photo-Dynamischen Therapie" (PDT) und Emdogain® 

Zur Verringerung der Keimzahl im Gewebe setzen wir eine Woche vorher die „Photo-dynamische Therapie“ ein. Dadurch werden die Parodontitis-verursachenden Bakterien schon vor der eigentlichen Therapie auf ein günstiges Maß reduziert.

In den meisten Fällen kombinieren wir das Glasperlenstrahlverfahren mit Emdogain®. Dieses Proteinpräparat ist in der Lage, die Wieder-Anheftung des Zahnfleisches an die gesäuberten Oberflächen zu verbessern.

 

Die Vorteile des Glasperlen-Strahlverfahrens

Die Vorteile des Glasperlenstrahlverfahrens gegenüber dem "normalen" chirurgischen Verfahren sind beeindruckend:

- Kein Aufschneiden und kein Aufklappen des Zahnfleisches. Das Zahnfleisch bleibt völlig intakt. Deshalb werden - im Gegensatz zum "normalen" Vorgehen - auch keine benachbarten gesunden Knochenstellen freigelegt.

- Keine Naht und keine postoperativen Schmerzen

- Schmerzfreies, druckluftgesteuertes Abstrahlen mit Glasperlen ohne postoperative Blutungen

- Gezieltes, punktgenaues Vorgehen je nach Anatomie der Zahnfleischtasche mit maximaler Schonung des gesunden Gewebes

- Ausgezeichnete Heilung und Regeneration des erkrankten parodontalen Gewebes

 

Risiken und Nebenwirkungen

Die einzig mögliche Komplikation ist das Eindringen von Luft in das umliegende Gewebe. Dadurch kann es zu einer vorübergehenden Schwellung des Weichgewebes (z.B. Wange) kommen. Diese Schwellung ist völlig harmlos und verschwindet nach ein paar Tagen von selbst.

Als Nachteil kann man die lange Dauer einer Behandlung ansehen. Da dieses Verfahren so äußerst schonend arbeitet, kann es sehr lange dauern, bis man einen Zahn restlos von allen Belägen und Bakterien befreit hat. In schwierigen Fällen planen wir eine Behandlungszeit von mindestens einer Stunde für ein bis zwei benachbarte Zähne ein. Da wir aber grundsätzlich sowieso keine „Ruck-Zuck-Behandlungen“ durchführen, sind unsere Patienten an lange Behandlungszeiten gewöhnt. Und da alles schmerzfrei ist, ist der Zeitaufwand für den Patienten sehr gut verträglich.

 
Kosten

Das innovative Glasperlenstrahlverfahren ist keine Kassenleistung. Es wird nach der privaten Gebührenordnung berechnet. Die Kosten sind abhängig vom Schwierigkeitsgrad, Zeitaufwand und Anzahl der behandelten Zähne. Die genauen Kosten können jeweils nur im konkreten, individuellen Einzelfall ermittelt werden.

 

 

 

 

Letzte Änderung: 28.7.2017
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