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Parodontitis Glycin Airflow | Spezialisierter Zahnarzt Hannover | Parodontose | Parodontosebehandlung | Zahnfleischbehandlung

Parodontitis Glycin Airflow | Spezialisierter Zahnarzt Hannover | Parodontose | Parodontosebehandlung | Zahnfleischbehandlung

Die Zahnreinigung mit Glycin-Pulver hat die Parodontitisbehandlung geradezu revolutioniert

 

 

PARODONTITIS 

 

(ZAHNFLEISCHBEHANDLUNG)  (PARODONTOSEBEHANDLUNG)

 

Behandlung mit Glycin-Pulver

und Pulver-Wasserstrahlgerät (Airflow) 

 

Woraus besteht das neue Pulver für das Airflow-Gerät?

Das neue Pulver für Pulverwasserstrahlgeräte (Airflow) besteht aus Glycin. Glycin ist eine natürlich vorkommende Aminosäure und ist Bestandteil der Proteine im menschlichen Körper. Glycin ist wasserlöslich und hat einen nichtsalzigen Geschmack, der ein bisschen an Vanille erinnert.

 

Wie wird das neue Glycin-Pulver angewendet?

Zum Einsatz kommt das neue Glycin-Pulver in Pulver-Wasser-Strahlgeräten, meistens kurz „Airflow“ genannt. Damit kann man oberflächliche Plaque/Beläge (= supragingival) und unterhalb des Zahnfleischsaumes liegende Plaque/Beläge (= subgingival) entfernen. Zahnfleischtaschen mit einer Tiefe von 3 bis 5 mm lassen sich mit dem neuen Glycin-Pulver effektiv behandeln.

Wie funktioniert das Pulver-Wasser-Strahlgerät?

Das Pulverwasserstrahlgerät wirkt wie ein Hochdruckreiniger („Kärcher®“), nur eben viel kleiner und präziser. Durch das „Schießen“ des Wasser-Glycin-Gemisches mit starker Druckluft auf den Zahn werden Verfärbungen, Beläge und Bakterien schmerzfrei und vibrationsfrei entfernt.

 

Glycin-Pulver säubert die Zähne, ohne sie zu beschädigen

90 % der Glycin-Teilchen sind kleiner als 63 μm. Dies erklärt, warum das neue Glycin-Pulver nur eine minimal abrasive Wirkung besitzt. Damit ist ein sicherer Einsatz auch unterhalb des Zahnfleischsaumes gewährleistet. Denn gerade dort ist die Zahnsubstanz besonders empfindlich und muss deshalb besonders schonend behandelt werden.

Das neue Glycin-Pulver hat außerdem einen polierenden Effekt. Dadurch wird die abschließende Politur mit Polierpasten im Anschluss an die Zahnsteinentfernung überflüssig.

 

Glycin-Pulver bekämpft den gefährlichen "Biofilm"

"Biofilm" besteht aus Plaque und Bakterien. Er ist die Hauptursache für das Wiederaufflammen einer Parodontitis. "Biofilm" bildet sich auf allen Zahn- und Wurzeloberflächen. Glycin eignet sich hervorragend dazu, den Biofilm zu zerstören, ohne dass durch diese Art der Behandlung die Zahn- und Wurzeloberflächen angegriffen werden.

 

Mit dem Pulverwasserstrahlgerät erreicht man auch "entlegene" Ecken, die sonst oftmals unbehandelt bleiben

Besonders vorteilhaft ist die Anwendung des Pulverwasserstrahlgeräts auch, wenn Jugendliche eine Zahnspange (z.B. Multiband-Apparaturen) tragen. Das Pulverwasserstrahlgerät kann mit seinem Wasserstrahl auch an die verwinkelten Stellen vordringen, die durch die kieferorthopädischen Apparaturen ansonsten nur sehr schlecht zu erreichen sind.

 

Wie oft sollte man eine Prophylaxe mit dem neuen Glycin-Pulver durchführen?

Die Parodontitis-Bakterien brauchen etwa 3 Monate Reifezeit, ehe sie unumkehrbare Schädigungen hervorrufen können. Wenn man diese Bakterien also spätestens alle 3 Monate entfernt, ist man eigentlich immer auf der sicheren Seite.

Der individuell sinnvolle Zeitabstand zwischen den einzelnen Prophylaxe-Terminen ist vom individuellen Gesundheitszustand des Patienten abhängig. Je besser die individuelle Abwehrlage ist, desto länger können die Zeitabstände sein. Dann kann auch eine halbjährliche Prophylaxe ausreichen.

Wenn aber die Abwehrlage des Patienten schlecht ist und sein Krankheitszustand fortgeschritten ist, darf der Zeitabstand nicht zu lang sein. Dann kann ein 3-monatiger Abstand manchmal schon zu viel sein.

Denn immer gilt die eiserne Regel: Was weg ist, ist weg. Und wenn die Krankheitssituation sowieso schon schlecht ist, kann man sich keine weitere Verschlechterung mehr erlauben!

 

Unsere persönlichen Praxiserfahrungen mit dem neuen Glycin-Pulver

Unsere Erfahrung zeigt, dass wir noch nie zuvor solche stabilen Langzeit-Ergebnisse hatten wie seit der Einführung der Airflow-Therapie (Pulverwasserstrahlgerät) mit Glycin-Pulver in unser Behandlungskonzept.

Diejenigen Patienten, die wirklich regelmäßig zur Prophylaxe in unserem Mund-Gesundheits-Programm kommen, erzielen gute, stabile Ergebnisse. Dadurch können Sie ihre Zähne und ihr Zahnfleisch auf lange Jahre gesund erhalten.

Selbst "hoffungslose Fälle", bei denen wir früher vollkommen hilflos zusehen mussten, können wir nun in den allermeisten Fällen stabil halten: Ein großer Fortschritt in der Parodontitis-Therapie! 

Man kann es nicht oft genug sagen:

Das Wichtigste bei der Parodontitis-Therapie ist die regelmäßige Prophylaxe. Und was regelmäßig bedeutet, ist bei jedem Patienten anders. Während bei dem einen Patienten eine Prophylaxe alle 6 Monate völlig ausreichen sein kann, muss der andere Patient alle 2 bis 3 Monate zur Prophylaxe kommen, um einen einigermaßen gesunden Zahnfleischzustand zu errreichen. Jeder Mensch ist anders, aber jeder Mensch muss individuell das tun, was für seinen Körper richtig und wichtig ist.

 

Pulverwasserstrahlgeräte gibt es zwar schon seit vielen Jahren, aber...

Die Möglichkeit, die Zahnreinigung mit einem Pulverwasserstrahlgerät durchzuführen, besteht schon seit mehr als 20 Jahren. Allerdings waren die Ergebnisse früher eher zwiespältig. Einerseits wurden die Zähne zwar schön sauber, aber andererseits verursachte das verwendete Pulver Rauhigkeiten auf den Zahnoberflächen und deutliche Defekte im Wurzelzement. Zudem wurde das Zahnfleisch verletzt, wenn der Pulverwasserstrahl zu lange darauf gerichtet wurde.

Deshalb stand unser schönes teures Airflowgerät - nach der anfänglichen Euphorie über die schönen weißen Zähne, die aber leider viel zu schnell wieder dunkel wurden - rund 10 Jahre lang unbenutzt im Keller. Aber dieser Zustand hat sich vor ein paar Jahren grundlegend geändert. Ein neues Pulver hat den Einsatz von Pulverwasserstrahlgeräten geradezu revolutioniert!

 

Altes Pulver - neues Pulver (= Glycin)!

Das alte, herkömmliche Pulver für Pulverwasserstrahlgeräte besteht überwiegend aus Natriumbicarbonat (NaHCO3). Mit diesem Pulver kann man zwar die Zähne schön sauber machen, aber es zeigte sich sehr schnell, dass das Pulver den Zahn mit Rauhigkeiten überzieht, an denen sich schnell wieder neue Beläge anheften. Nun könnte man diese Rauhigkeiten zwar wegpolieren, aber das würde bedeuten, dass man in Wirklichkeit die Zahnoberfläche wegpoliert! Und das wiederum heißt, dass der Zahn mit den Jahren immer dünner und damit kariesanfälliger wird. Das aber kann nicht der Sinn von Prophylaxe sein!

 

Wie kann man das herkömmliche Pulver vom neuen Glycin-Pulver unterscheiden?

Die Kosten: Beim Einkauf des Pulvers merkt man es ganz deutlich: Das herkömmliche Pulver aus Natriumbicarbonat kostet nur rund 10% von dem was man für das Glycin-Pulver bezahlen muss.

Der Geschmack: Das herkömmliche Pulver gibt es in allen möglichen (und unmöglichen) Geschmacksrichtungen: Zitrone, Pfefferminze, Kirsche, Cassis, Tutti-Frutti, …

Das neue Glycin-Pulver dagegen schmeckt eher neutral, vielleicht etwas nach Vanille.

Die Rauhigkeit: Das herkömmliche Pulver muss man anschließend polieren, ansonsten sind die Zähne schon nach kurzer Zeit wieder verfärbt.

Das neue Glycin-Pulver dagegen kann man polieren, muss man aber nicht. Die Politur wird mancherorts noch aus „alter Gewohnheit“ gemacht. Oder um mit der fluoridhaltigen Polierpaste den Zahn gegen Säure unempfindlicher zu machen. Das kann man allerdings mit anderen Fluoridlacken viel besser erreichen.

 

P.S.

Etwas zum Schmunzeln:

Neulich sprach uns ein Patient an, er hätte von einer neuen Behandlungsmethode gehört, die bisher nur von ein paar Super-Zahnärzten in München durchgeführt würde. Dort würde man die Parodontitis mit Glycerin behandeln. - Wir konnten ihn beruhigen: Es handelt sich nicht um Glycerin, sondern um Glycin, und das benutzen wir in Hannover schon seit einigen Jahren! Und auch er profitierte von dieser revolutionären Behandlungsmethode schon seit einigen Jahren, hatte es aber nie richtig gewusst…

 

 

Letzte Änderung: 28.7.2017
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