implantologie, parodontologie, endodontie, angstpatienten und dentalphobie

Parodontitis Zahnarzt | Spezialisierter Zahnarzt Hannover | Parodontose | Parodontosebehandlung | Zahnfleischbehandlung

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Die "Parodontosebehandlung" verläuft nach einem genau abgestimmten Behandlungsplan

 

 

PARODONTITIS 

 

(ZAHNFLEISCHBEHANDLUNG)  (PARODONTOSEBEHANDLUNG)

 

 

 

Parodontitis-Behandlung in der Zahnarztpraxis 

In unserer Praxis verläuft die Behandlung einer Parodontitis nach einem genau abgestimmten Behandlungsplan. Ziel ist es, die Entzündung zu beseitigen und gleichzeitig die Selbstheilungskräfte (Regeneration) des Zahnfleisches zu stärken. Solange die Entzündung nicht behandelt wird, kann die Selbstheilungskraft nicht richtig wirken. Die Entzündung wird durch unzureichende Mundhygiene und durch Parodontitis-Bakterien verursacht. Sobald die zahnärztliche Behandlung anfängt, die Entzündungsfaktoren zu beseitigen, werden die Selbstheilungskräfte des Zahnfleisches neu aktiviert. Je mehr Selbstheilungspotential im Zahnfleisch noch vorhanden ist, umso kürzer ist die zahnärztliche Behandlung.

Gerade in den letzten Jahren haben sich die Behandlungsmethoden im Vergleich zu früher entscheidend verbessert. Und wenn man anschließend fortlaufend die richtige Prophylaxe konsequent durchführt, lässt sich die Parodontitis in den allermeisten Fällen langfristig erfolgreich behandeln.

 

Die Parodontitis-Behandlung bei Angstpatienten

Insbesondere bei Angstpatienten bietet es sich an, die Parodontitis-Behandlung unter Hypnose oder Lachgas durchzuführen. Unsere Prophylaxe-Assistentin wird deshalb speziell ausgebildet in zahnärztlicher Hypnose.

Durch die Hypnose oder Lachgas geht der Patient viel entspannter in die Behandlung. Und weil er dann sehr schnell merkt, dass wir wirklich alles tun, um schmerzfrei und angstfrei zu behandeln, wird die Behandlung für ihn fast zum "Kinderspiel".

 

Die Behandlung beginnt mit unserem Mund-Gesundheits-Programm

Unser Mund-Gesundheits-Programm besteht aus mehreren, exakt  aufeinander abgestimmten Behandlungsstufen. In der ersten Stufe kümmern wir uns um die oberflächlichen Auswirkungen der Parodontitis: Oberflächlicher Zahnstein und Zahnbelag. In den darauf folgenden Stufen behandeln wir die tiefer liegenden Schädigungen der Parodontitis, die Parodontitis-Bakterien und die daraus entstandenen Folgeerkrankungen. Wie intensiv die jeweiligen Behandlungsschritte durchgeführt werden müssen, ist abhängig vom individuellen Ausmaß der Erkrankung und von den individuellen Selbstheilungskräften des Zahnfleischs des Patienten.

 

1. Stufe: Die ersten Prophylaxe-Maßnahmen im Mund-Gesundheits-Programm

In der ersten Stufe der Behandlung werden die notwendigen Untersuchungen und Messungen durchgeführt. Daraus ergibt sich die genaue Diagnose und die weitere Behandlungsplanung.

Die erste Behandlungsmaßnahme ist das Entfernen des oberflächlichen Zahnsteins, der weichen Bakterienbeläge und eine erste Politur der Zähne mit einem speziellen Pulverwasserstrahlgerät (Airflow mit Glycin-Pulver). Außerdem erfolgt eine Mundhygiene-Unterweisung.

 

2. Stufe: Die weiteren Prophylaxe-Maßnahmen im Mund-Gesundheits-Programm

Nach vier Wochen folgt die 2. Stufe der Prophylaxebehandlung. Dabei wird untersucht und gemessen, wie weit sich das Zahnfleisch fürs erste regenerieren konnte. Anschließend wird der etwas tiefer liegende Zahnstein entfernt, der sich am Zahnfleischsaum befindet. Damit diese Behandlung möglichst schmerzfrei ist, erfolgt sie normalerweise unter Betäubung.

Die Kosten für die 1.+2. Stufe der Prophylaxe-Maßnahmen in unserem Mund-Gesundheits-Programm sind keine Kassenleistung und werden daher privat berechnet.

 

3. Stufe: Die Parodontitisbehandlung in den erreichbaren Zahnfleischtaschen

Die 3. Stufe der Behandlung erfolgt - abhängig von der individuellen Heilungstendenz des Patienten - nach 1 bis 3 Monaten. Dann behandeln wir diejenigen Parodontitisbakterien, die die Regenerations­kraft des Zahnfleisches bisher noch nicht bekämpfen konnte, weil sie sich im Inneren der Zahnfleisch­taschen und auf den Zahnwurzeloberflächen befinden. Dies geschieht natürlich immer mit Betäubung und ist immer vollkommen ohne "Aufschneiden". Der Patient ist nach der Behandlung normal fit und einsatzfähig und kann nach dem Abklingen der Betäubung völlig normal essen.

Nach 4 und nach 6 Wochen erfolgt die Nachuntersuchung. Es wird geprüft, ob die Zahnfleischentzündung abgeheilt ist oder ob weitere Maßnahmen zur Bakterienbeseitigung erforderlich sind. In den Behandlungsfällen mit einer leichten bis mittleren Parodontitis reicht die 3. Stufe der Parodontitisbehandlung meistens völlig aus.

Die Kosten für die 3. Stufe der Parodontitisbehandlung bezahlen die Krankenkassen zu 100%.

 

4. Stufe: Die Parodontitisbehandlung in den tieferen Zahnfleischtaschen und im Knochen

Bei einer stark ausgeprägten Parodontitis sind nicht nur die leicht erreichbaren Stellen infiziert. In diesem Fall muss man in einer weiteren Behandlungsstufe auch diese Bereiche von den Parodontitis-Bakterien befreien.

 

5. Stufe: Die Maßnahmen zum Wiederaufbau des Zahnfleisches und des Kieferknochens

Wenn die Parodontitis bereits zu größeren Schäden geführt hat, kann man versuchen, das Zahnfleisch und den Kieferknochen wieder aufzubauen. Dafür gibt es eine Reihe von chirurgischen Techniken mit LASER, Zahnfleisch- und Bindegewebs­trans­plantaten, Knochenersatzmaterialen, biochemischen Eiweißstoffen zur Geweberegeneration usw. Die genauen Maßnahmen sind von der individuellen Situation des Zahnfleisches und des Knochens abhängig.

In letzter Zeit wurden neue, schonende Therapieverfahren entwickelt, um auch diese Maßnahmen für den Patienten gut verträglich zu machen:

Die photodynamische Therapie (PDT) bekämpft die Parodontitisbakterien mit LASER-Licht hochwirksam und trotzdem völlig schmerzfrei.

Beim Glasperlenstrahlverfahren (nach Prof. Kotschy, Wien) werden unter dem Operationsmikroskop winzig-kleine Glasperlen mit Druckluft auf die Wurzeloberfläche "geschossen". Mit diesem Verfahren kann man den Zahn bis in die tiefsten Wurzelbereiche perfekt säubern. Auch diese innovative Therapie kommt völlig ohne chirurgisches "Aufschneiden" aus.

Die Kosten für die Maßnahmen zum Wiederaufbau des Zahnfleisches und des Kieferknochens sind abhängig von der jeweils notwendigen Therapie und von der Anzahl der zu behandelnden Zahnfleischstellen. Diese Maßnahmen sind grundsätzlich Privatleistungen, die der Patient selbst bezahlen muss. Ein Zuschuss durch die gesetzlichen Krankenkassen ist ausgeschlossen. Aber eine "richtige" Zusatzversicherung kann sich durchaus mit mindestens 50% an den Kosten beteiligen. Die genauen Kosten können jeweils nur für den konkreten individuellen Einzelfall ermittelt werden.

 

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AIRFLOW + GLYCINPLUVER

 

 

 

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Letzte Änderung: 28.7.2017
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