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Mikro-invasives Bohren ohne Bohrer- PRAXIS DR. BLECKER, HANNOVER

Mikro-invasives Bohren ohne Bohrer- PRAXIS DR. BLECKER, HANNOVER

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Mikro-invasives Bohren ohne Bohrer

Sie haben nur ein klitzekleines Löchlein und wollen sich den "normalen Bohrer" ersparen? Dann ist der mikro-invasive Ultraschall und Pulverstrahl genau das richtige Gerät für Sie! Zuerst kann man mit speziellen, sehr grazilen Ultraschall-Instrumenten den Zugang zur Karies ermöglichen. Der mikro-invasive Ultraschall arbeitet nicht wie ein Bohrer, sondern mit nur 2mm kleinen, diamantierten Kugeln. Durch die ultraschall-schnellen Rüttelbewegungen des Diamantskopfes wird die kariöse Zahnsubstanz schonend entfernt. Denn dies ist eine besonders schonende Möglichkeit zur Kariesbehandlung. Der mikro-invasive Pulverstrahl arbeitet nach dem Prinzip der "kinetischen Kavitätenpräparation". Das bedeutet: Kleinste Kügelchen aus Aluminiumoxid werden mit Druckluft beschleunigt und durch eine feine Düse (ca. 0,5mm) auf den Zahn geblasen. Mit diesem mikro-invasiven Pulverstrahl kann man die Karies berührungslos abtragen. Es handelt sich also nicht um ein Bohren, sondern vielmehr um ein "Wegblasen" der Karies.

Mit dem mikro-invasiven Ultraschall und Pulverstrahl können allerdings nur kleine Löcher im Zahn bearbeitet werden. Wenn das Loch zu groß ist oder wenn altes Amalgam oder viel alter Kunststoff bereits in dem Loch sind, muss man immer hauptsächlich mit herkömmlichen Bohrern arbeiten. In der Kombination mit dem mikro-invasiven Ultraschall und Pulverstrahl ist dies dann aber bei weitem harmloser und schmerzloser als das "normale" Bohren.

Das gleiche gilt für Zähne, die mit Kronen und Brücken versorgt sind. Auch hier kann man den mikro-invasiven Ultraschall und Pulverstrahl nur bedingt einsetzen. Dort hat der normale Bohrer weiterhin sein Hauptarbeitsgebiet. Der mikro-invasive Ultraschall und Pulverstrahl ist aber eine große Hilfe vor dem Zementieren der neuen Kronen. Denn mit ihm lässt sich der Zahn hervorragend reinigen. Und außerdem wird die Zahnoberfläche besonders gut veredelt, damit der Zement gut kleben kann.

Da es sich bei der Behandlung mit dem mikro-invasiven Ultraschall und Pulverstrahl um eine neuartige und sehr zeitintensive Behandlungsmethode handelt, werden die Kosten von den Krankenkassen nicht übernommen.

 

P.S.
Viele Patienten glauben, dass man mit einem LASER ebenfalls "bohren" könnte. Das ist leider noch nicht der Fall. Es gibt zur Zeit keinen einzigen Laser auf dem Markt, mit dem man tatsächlich "bohren" kann.

Mit einem Laser kann man heutzutage in folgenden Bereichen arbeiten: Chirurgie, Zahnfleischbehandlung, Parodontitis-Bakterien-Prophylaxe, Karies-Früherkennung und Wurzelbehandlung. Für diese Behandlungen setzen wir in unserer Praxis sehr erfolgreich verschiedene Lasertypen ein. Aber ein richtiges "Bohren" ist bisher leider nicht möglich. Im Moment arbeitet man zwar an einer neuen Laser-Generation, die recht vielversprechend erscheint. Doch bis zur Marktreife wird es garantiert noch einige Jahre dauern. Und ob diese neuen Laser dann wirklich "bohren" können, ist fraglich.

Zur Zeit kann man mit einem Laser entweder Löcher in den Zahn "brennen", in dem die Zahnsubstanz verdampft wird. Oder aber der Zahn wird in winzigen Partikeln "weggesprengt". Das Problem dabei ist: Der Laser hinterlässt eine rauhe Oberfläche, die für die weitere Behandlung (z.B. für eine Füllung oder Krone) vollkommen unbrauchbar ist.

Letzte Änderung: 27.7.2017
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