implantologie, parodontologie, endodontie, angstpatienten und dentalphobie

Kosten

weitere Artikel:
   

Implantate (allgemein)

Einsatzgebiete
Verträglichkeit  

Verträglichkeit

Verträglichkeit

Verträglichkeit
Haltbarkeit + Erfolgsquote  

Haltbarkeit + Erfolgsquote

Haltbarkeit + Erfolgsquote

Haltbarkeit + Erfolgsquote
Pflege  

Pflege

Pflege

Pflege
   

Risikofaktoren

Diagnostik
3-D Planungsverfahren / CT / DVT  

3-D Planungsverfahren / CT / DVT

3-D Planungsverfahren / CT/ DVT

3-D Planungsverfahren / CT
Eigenblut-Therapie / PRP  

Eigenblut-Therapie / PRP

Eigenblut-Therapie / PRP

Eigenblut-Therapie / PRP
Kieferhöhle / Sinuslift  

Kieferhöhle / Sinuslift

Kieferhöhle / Sinuslift

Kieferhöhle / Sinuslift
   

Übergangsimplantate

Provisorische Übergangsimplantate   Diese werden bei größeren Implantatarbeiten verwendet, um die Zeitspanne zwischen dem Einsetzen des Implantats und ...
Fragen & Antworten  

Fragen & Antworten

Fragen & Antworten

Fragen & Antworten

Kosten

Was kosten Implantate?

Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung bekommen nur in äußerst seltenen Ausnahmefällen einen geringen Zuschuss zur Implantation bzw. zum Knochenaufbau. Sparen Sie lieber sich den Aufwand, Ihre Krankenkasse nach einem Zuschuss zu fragen. Denn zu den Ausnahmen gehören nur der angeborene Zahn-Kieferdefekt und der Zahnverlust bei Mundkrebsoperationen. Beides ist glücklicherweise ein eher seltenes Ereignis, was man niemandem wünschen möchte.

 

In der Vergangenheit haben Sie überhaupt keinen Zuschuss bekommen, wenn Sie sich Implantate einsetzen lassen haben. Durch die Einführung der Festzuschüsse hat sich die Situation geändert. Jetzt bekommen Sie einen Zuschuss für die anschließende Versorgung mit Kronen/Brücken/Prothese/etc. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach Ihrem persönlichen Zahnbefund. Das heißt, dass Ihnen die Krankenkasse mindestens so viel Geld dazu gibt, wie Sie sonst für eine billige Kunststoffprothese dazu bekommen würden.

 

Mitglieder einer privaten Krankenversicherung und Beihilfeberechtigte bekommen in der Regel einen Zuschuss sowohl zur Zahnimplantation inkl. Knochenaufbau und auch zur späteren Versorgung mit Kronen/Brücken/Prothesen/etc. Allerdings sollte man sich vorher über die genauen Bedingungen informieren, denn Versicherungen und Beihilfe wollen sparen. Deshalb schaffen sie sich ihre eigenen Regeln, die mit einer vernünftigen Zahnheilkunde nicht immer in Einklang zu bringen sind. Insofern bleibt auch für Privatversicherte und Beihilfeberechtigte immer ein mehr oder weniger großer Eigenanteil übrig, den der Patient selbst bezahlen muss.

 

Im Prinzip kann man sagen, dass ein Zahnimplantat (= Implantat + dazugehörige Krone) "so um den Daumen herum" zwischen 1500,- und 3000,- Euro kostet. Hinzu kommen mögliche Kosten für den Knochenaufbau mit speziellen Knochenersatzmaterialien und evtl. die Kosten für eine Versorgung mit provisorischen Übergangsimplantaten.

 

Zum Schluss noch ein Hinweis:

In letzter Zeit habe ich häufiger Patienten kennen gelernt, die zwar teure Implantate im Kiefer hatten, aber trotzdem eine billige Kunststoffprothese trugen. Diese Patienten hatten kein Geld mehr, um sich für die Implantate feste Kronen und Brücken anfertigen zu lassen. Deshalb trugen sie jahrelang billige Provisorien, mit denen sie kaum richtig essen konnten.

 

"Wie kann so etwas sein," fragt man sich da.

Des Rätsels Lösung: Diese Patienten haben sozusagen "das Kleingedruckte" nicht gelesen. Der Zahnarzt ihnen hat viel über die Implantate und die spätere feste Versorgung erzählt. Aber er hat verschwiegen, dass in seinem Kostenplan die Kosten für die Kronen und Brücken gar nicht aufgeführt sind. So haben diese Patienten mehrere Tausend Euro für die Implantate bezahlt, ohne richtig zu wissen, dass sie nach der Implantation einen neuen Kostenplan für die Versorgung mit Kronen und Brücken bekommen. Denn diese sollten sie noch extra bezahlen! Dabei muss man wissen, dass die Material- und Laborkosten für Implantatkronen leicht in die Tausende gehen können.

 

Deshalb mein Rat:

Lassen Sie sich den Kostenplan genau erklären. Es geht um eine Menge Geld und um Ihre Gesundheit. Da darf man ruhig einmal mehr nachfragen! Ist auch wirklich alles enthalten, von dem, was Sie glauben, das darin enthalten sein sollte? Denken Sie daran: Ein Auto ohne Motor ist nur die Hälfte wert! Lassen Sie sich im Zweifelsfall von einem unabhängigen Dritten beraten, der sich mit der Gebührenordnung auskennt. Es geht bei dieser unabhängigen Beratung gar nicht darum, welche Behandlungsschritte im einzelnen genau durchgeführt und abgerechnet werden. Da sollten Sie schon ihrem Zahnarzt vertrauen können, dass er nur das tut, was wirklich medizinisch notwendig ist. Das Thema "Abrechnung" ist eh' ein Kapitel für sich. Es geht vielmehr darum, dass sichergestellt ist, dass Sie für den angegebenen Preis auch wirklich die Implantate und die dazugehörigen Kronen/Brücken/Prothese/etc bekommen. In einem Satz zusammengefasst heißt das: So wie Sie sich die Implantationsbehandlung und die endgültige Versorgung in Ihren Gedanken vorstellen, so muss es auch im Kostenplan aufgeschrieben sein!

 

Mitunter wird eine Implantatbehandlung von zwei verschiedenen Ärzten durchgeführt wird. Die Implantation erfolgt dann in der Regel durch einen Kieferchirurgen und die spätere Versorgung mit Kronen/Brücken/Prothese/etc erfolgt durch den Hauszahnarzt. In einem solchen Fall sollten Sie daran denken, dass jeder der Ärzte einen eigenen Kostenplan erstellt. D.h., erst wenn man beide Beträge zusammenzählt, erhält man die wahren Kosten für das Implantat!

 

Ein Kostenplan sollte folgende Kosten enthalten:

1. Kosten für die Implantation:

- Zahnarzthonorar für eine eventuelle Vor-Operation, für die eigentliche Implantation und die spätere Implantat-Freilegung

- Material- und Laborkosten für die Implantate und den Knochenaufbau

- evtl. Zahnarzthonorar für die Implantation von provisorischen Implantaten und deren Versorgung mit provisorischen Kronen/Brücken/Prothese/etc

- evtl. Material- und Laborkosten für die provisorischen Implantate und die provisorischen Kronen/Brücken/Prothese/etc

 

2. Kosten für die endgültige Versorgung mit Kronen/Brücken/Prothese/etc.:

- Zahnarzthonorar für die endgültige Versorgung mit Kronen/Brücken/Prothese/etc

- Material- und Laborkosten für die Kronen/Brücken/Prothese/etc

Letzte Änderung: 31.1.2019
Hildesheimer Strasse 35 | 30169 Hannover | Telefon: (0511) 28 333 28 | Telefax: (0511) 28 333 29 | Impressum