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Kieferhöhle / Sinuslift

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Kieferhöhle / Sinuslift

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Das Wichtigste für die Stabilität eines Zahnimplantats ist der Kieferknochen. Je mehr Knochen vorhanden ist, desto besser lässt sich das Implantat verankern. Für Ihre eigenen, natürlichen Zähne ist es kein Problem, sich an der Kieferhöhle entlang zu schlängeln oder auch mitten hinein zu wachsen, um sich dort zu verankern. Aber bei Zahnimplantaten ist das etwas ganz anderes: Zahnimplantate müssen immer vollständig von Knochen umgeben sein, sonst wachsen sie nicht fest. Und während sich die Wurzelform Ihrer eigenen, natürlichen Zähne beliebig gebogen (oder krumm und schief) an den Knochen anpassen kann, gibt es bei Zahnimplantaten immer nur gerade Wurzeln. Darum ist es notwendig, dass an der Implantationsstelle genügend Kieferknochen vorhanden ist. Mit dem Verlust der Zähne verschwindet allerdings auch der Kieferknochen. Er baut sich ab. Besonders problematisch sind hierbei die Backenzähne des Oberkiefers, und zwar dort, wo sich die Kieferhöhle befindet. Hier muss oftmals neuer Kieferknochen aufgebaut werden, ehe man ein Implantat einsetzen kann.

Es gibt zwei verschiedene Methoden, um die leere Kieferhöhle mit Knochen aufzufüllen:

 

1) Externer Sinuslift = Anhebung der Kieferhöhle von außen

Die Kieferhöhle (lateinisch = „Sinus“) ist im Innern ringsherum mit einer Schleimhautschicht ausgekleidet. Vom Mund aus wird ein kleines Knochenfenster über der Kieferhöhle eröffnet. Durch dieses Fenster wird die Schleimhaut vorsichtig von der Kieferhöhle abgelöst, so dass ein Hohlraum entsteht. Dort hineingefüllt wird eine Mischung aus eigenem Knochen und Knochenersatzmaterial und Eigenblut.

 

Je nach Dicke des vorhandenen Knochens kann es möglich sein, in derselben Operationssitzung das Implantat direkt durch den Kieferknochen in den aufgefüllten Hohlraum zu setzen. Wenn allerdings die Knochenhöhe für eine Anfangsstabilität des Implantats nicht ausreicht, muss man zunächst sechs bis neun Monate warten und dann in einer zweiten Operationssitzung das Implantat in den neu gewachsenen Knochen einsetzen.

 

2) Interner Sinuslift = Anhebung der Kieferhöhle von innen

Dieses interne Verfahren kann man anwenden, falls man die Kieferhöhle nur um wenige Millimeter mit Knochen auffüllen muss. Dazu nimmt man nach dem Vorbohren des Implantatlochs die oben beschriebene Mischung aus Knochenmaterial und schiebt sie mit einem speziellen Instrument vorsichtig in das Loch hinein. Durch den Druck löst sich die Schleimhaut von selbst vorsichtig ab und bildet den gewünschten Hohlraum für den Knochen. Dort setzt man anschließend das Zahnimplantat hinein.

Letzte Änderung: 31.1.2019
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