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Würgereiz | Hannover | Zahnarzt-Praxis für Angstpatienten Dr. Blecker

Würgereiz | Hannover | Zahnarzt-Praxis für Angstpatienten Dr. Blecker

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um den Würgereiz während der Zahnbehandlung zu stoppen

 

 

Die Angst vor dem Würgereiz überwinden!

 

 

Einige Patienten verspüren einen starken Würgereiz, wenn bei ihnen im Mund gebohrt wird. Sie müssen dann ständig schlucken und würgen. Daneben gibt es viele Patienten, die Probleme mit dem Absaugschlauch haben, der das Bohrerwasser wegsaugt.
Und auch wenn ein Abdruck genommen wird, haben einige Patienten Probleme mit dem Würgereiz.


 

So können Sie Ihre Angst vor dem "Würgereiz" überwinden:

Behandlung mit Lachgas

In den USA und in den skandinavischen Ländern ist die Behandlung mit Lachgas (chemisch: N²O) eine ganz alltägliche Sache. In Deutschland bieten bisher nur sehr wenige Zahnärzte eine Lachgas-Behandlung an.

Sämtliche zahnärztlichen Behandlungen können mit Lachgas durchgeführt werden. Dies führt zu einer sehr entspannten Behandlung, da das Lachgas eine stimmungshebende Wirkung hat. In Kombination mit einer kleinen Zahnbetäubung bringt Lachgas für den Patienten eine vollkommen entspannte Behandlung.

Die Behandlung mit Lachgas ist eine einfache und schnelle Methode, mit der man auch ohne aufwendige Narkose eine angenehme und entspannte Atmosphäre für eine erfolgreiche Behandlung erreichen kann.

Wir machen in unserer Praxis immer wieder sehr gute Erfahrungen mit Lachgas. Insbesondere bei Patienten mit Würgereiz können wir auch größere Behandlungen durchführen, die ohne Lachgas undenkbar gewesen wären. Der Würgereiz lässt sich mit Lachgas vollständig verhindern.

Diese Behandlungsmethode ist bei fast allen Patienten sehr erfolgreich. Nur bei sehr wenigen Ausnahmen ist sie ohne Erfolg. Wichtig ist eine freie Nasenatmung. Wenn ein Patient allerdings die Nasenmaske nicht akzeptieren kann, ist diese Behandlungsmethode nicht anwendbar. In solchen Fällen müssen wir dann manchmal leider feststellen, dass wir zwar vielen Patienten, aber eben nicht allen Patienten helfen können...

 

Hypnose

Durch die Behandlung in Hypnose können wir den Würgereiz einschränken.

Diese Behandlungsmethode ist bei einigen Patienten sehr erfolgreich. Bei anderen hingegen ist sie ohne Erfolg. Es kommt dabei immer sehr darauf an, wie intensiv der Patient sich auf die Hypnose einlassen kann bzw. einlassen will. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.
 

 

Behandlung mit Kofferdam / Spanngummi

Wenn gar kein Bohrerwasser und kein Absaugerschlauch im Mund des Patienten wäre, dann wäre für viele Patienten der Würgereiz kein Problem. Um diesen Zustand zu erreichen, verwenden wir den so genannten "Kofferdam" (=Spanngummi). Das ist ein gummi-ähnliches weiches Tuch, das über die Zähne gespannt wird und diese vollständig abdichtet. Dadurch ist es absolut sicher, dass kein Bohrerwasser in den Rachen gelangen kann. Und deshalb braucht der Patientin nicht mehr ständig zu schlucken oder zu würgen, denn es gelangt gar kein Reiz mehr zu ihm.


Ganz kleine Abdrücke verwenden

Früher musste man zwei "riesige" Abdrücke vom Kiefer anfertigen, um eine Krone oder Brücke herzustellen. Diese Abdrücke füllten fast den ganzen Mundraum aus, so dass viele Patienten Würge- und Atemprobleme bekamen. Diese Zeiten sind nun (mit wenigen Ausnahmen) vorbei! Die moderne CAD-CAM-Technik ermöglicht es uns, statt der alten großen Abdrücke heutzutage nur noch ganz kleine Abdrücke zu verwenden. So wird die sonst so gefürchtete Abdruckprozedur zum Kinderspiel. Denn diese kleinen Abdrücke sind nicht viel größer als der zu behandelnde Zahn. Dadurch bleibt der ganze restliche Mund vollkommen frei und der Patient kann frei atmen und muss nicht würgen.

 

Abdrücke "unter Kofferdam" nehmen

Wir führen sehr viele Behandlungen "unter Kofferdam" durch. Oftmals können wir dann sogar den Abdruck unter Kofferdam nehmen. Davon bekommt der Patient gar nichts mit. Deshalb ist es nicht weiter verwunderlich, dass viele Patienten gar nicht richtig merken, dass wir einen Abdruck nehmen und sich hinterher wundern, dass sie überhaupt nicht würgen mussten.

 

Optischer Abdruck mit einer 3-D-Kamera / Cerec Omnicam

Mit dem Cerec-Verfahren kann man Inlays, Kronen und Brücken aus Keramik durch Verwendung eines optischen Abdrucks herstellen. Mit Hilfe einer 3-D-Kamera wird ein Bild vom Zahn aufgenommen und per Computer bearbeitet. Anhand dieses Bildes wird dann ein virtuelles Zahnmodell erstellt, auf dem die Keramik konstruiert wird. Eine spezielle Fräsmaschine ("CAD/CAM-Fräseinheit") fräst anschließend aus einem Keramikblock die gewünschte Form, die exakt in den Zahn passt.
Inzwischen ist die 4. Generation der Kameras auf dem Markt. Damit wird der optische Abdruck auch in schwierigen Fällen (fast immer) möglich. Oftmals kombinieren wir das optische Verfahren mit einem gaaaaanz kleinen Silikonabdruck. Dieser Silikonabdruck ist so klein, dass er gerade einmal drei Zähne bedeckt. Deshalb muss niemand mehr würgen
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Das optische Verfahren funktioniert bei Inlays, Kronen und Brücken. Für größere Arbeiten, wie z.B. sehr große Brücken oder Prothesen müssen weiterhin Silikonabdrücke genommen werden. Aber auch diese Abdrücke kann man zumindest bei Brücken so klein halten, dass sie nicht mehr - wie früher - den ganzen Mund ausfüllen.  

 

 

Letzte Änderung: 27.7.2017
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