implantologie, parodontologie, endodontie, angstpatienten und dentalphobie

Wurzelbehandlung: PIPS -Laser | PDT-LASER | Spezialisierter Zahnarzt Hannover | Endodontie | Mikroskop | Wurzel-Entzündung | Photodynamische Therapie

Wurzelbehandlung: PIPS -Laser | PDT-LASER | Spezialisierter Zahnarzt Hannover | Endodontie | Mikroskop | Wurzel-Entzündung | Photodynamische Therapie

Der Einsatz eines Lasers bei einer Wurzel-Entzündung verbessert die Qualität der Behandlung

 

WURZELBEHANDLUNG:

PIPS® - Laser-Behandlung - eine Revolution in der Endodontie / Wurzelbehandlung

Die Anwendung eines Lasers bei der Durchführung einer Wurzelkanalbehandlung führt zu einer weiteren Qualitätsverbesserung.

Bisher war der Einsatz des Lasers in der Endodontie / Wurzelbehandlung nur eine Möglichkeit von vielen.

Es war zwar ein Baustein unserer Therapie, aber nicht der wichtigste Baustein von allen. Mit der Einführung des PIPS®-Lasers hat sich das geändert. Bei PIPS® handelt es sich um eine völlig neuartige Behandlungsmethode.

PIPS®  = Photon Induced Photoacoustic Streaming

(auf deutsch = Photonen-Induzierte Photoakustische Strömung)

Beim PIPS®-Laser handelt es sich um einen Er:YAG-Laser (Erbium-YAG-Laser). Dieser wandelt die Laserenergie nicht in Wärmeenergie, sondern in photo-akustische Schockwellen um.

Während der PIPS®-Lasertherapie wird der Wurzelkanal mit Desinfektionsmittel aufgefüllt. Der PIPS®-Laser wandelt seine Lichtwellen in kräftige Schallwellen um. Diese Schockwellen verursachen an den Kanalwänden eine leichte Vibration, wodurch das Desinfektionsmittel in die Wände des Wurzelkanals gedrückt wird. Auch in bisher nicht zu reinigende kleine Seitenkanäle wird das Desinfektionsmittel mithilfe der Schockwellen gepresst. Früher floss das Desinfektionsmittel an den dünnen Seitenkanälen vorbei, ohne sie überhaupt zu durchfluten. Durch die Schockwellen des PIPS®-Lasers fließt das Desinfektionsmittel auch in die engen Seitenkanäle. Dadurch kann das Desinfektionsmittel nun endlich auch die Bakterien in den engen Seitenkanälen entfernen.

Mit den herkömmlichen Desinfektionsmethoden ist zwar möglich, die Anzahl der Keime im Wurzelkanal zu reduzieren, aber es bleiben immer noch Keime zurück. Eine völlige Sterilität kann bei weitem noch nicht erreicht werden. Mithilfe des PIPS®-Lasers lässt sich das bisherige Ergebnis nun noch einmal entscheidend verbessern.

Der PIPS®-Laser vollzieht eine umfassendere und effektivere Reinigung des Wurzelkanalsystems. Der PIPS®-Laser arbeitet minimalinvasiv. D.h. er reinigt die Wurzel, ohne dabei viel Wurzelmaterial abzutragen. Dadurch bleibt mehr Zahnsubstanz erhalten.

Der PIPS®-Laser aktiviert einen Flüssigkeitsstrom im Wurzelkanal, der auch versteckte Regionen, die einer Reinigung bisher nicht zugänglich waren, erreicht. Deshalb profitieren besonders Zähne mit gekrümmten Wurzelkanälen von dieser neuartigen Lasermethode.

Durch die Kombination der bisherigen Desinfektionsmethoden mit dem neuen PIPS®-Laser wird eine bisher unerreichte Reinigungsleistung erzielt. Dadurch wird die Erfolgsquote gerade in schwierigen Fällen weiter erhöht.

 

In unserer Praxis verwenden wir zusätzlich noch zwei weitere Lasertypen mit zwei unterschiedlichen Wellenlängen. Dadurch wird ein großes Spektrum gegen die vielen verschiedenen Bakterienstämme abgedeckt. Denn es gibt kein System, dass gegen alle Bakterien gleich gut wirksam ist. Deshalb braucht man verschiedene Lasertypen.

Der Dioden-Laser hat eine Wellenlänge von 980 nm. Die hochkonzentrierte Laserenergie wirkt direkt auf die Bakterien und tötet sie ab.

Der PDT-Laser hat eine Wellenlänge von 630 nm. Bei diesem Soft-Laser kommt ein blauer Farbstoff zur Anwendung. Dieses Verfahren heißt "Photo-dynamische Therapie" (PDT). Der Farbstoff wird in den Wurzelkanal eingebracht. Weil er flüssig ist, kann er auch in die vielen seitlichen Verästelungen der Känale fließen. Dort wird der Farbstoff von den Bakterien aufgenommen. Anschließend wird der Laser in den Wurzelkanal gehalten und sendet seine Lichtenergie in den Kanal. Die Lichtenergie des Lasers setzt in den blau gefärbten Bakterien Sauerstoff frei und zerstört so ihre Zellwand.

Die "Photodynamische Therapie" wird auch bei der Behandlung der Parodontitis erfolgreich eingesetzt.

 

 

Letzte Änderung: 28.7.2017
Hildesheimer Strasse 35 | 30169 Hannover | Telefon: (0511) 28 333 28 | Telefax: (0511) 28 333 29 | Impressum